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| Akupunktur - Forum | |||||
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Weshalb wird die Lebensenergie als Phänomen von der westlichen Medizin und Wissenschaft ignoriert?Lebensenergie, das Qi steht im Mittelpunkt der Chinesischen Medizin und als das Prana im Mittelpunkt der Indischen Medizin. Die Lebensenergie ist in 104 weiteren Kulturen weltweit als wichtiges Phänomen in der Naturbeschreibung zu finden. Lebensenergie, das Qi ist die Vitalität von der wir leben, unsere Lebenskraft. In der Medizin kommt Lebensenergie aus dem Atem und aus der Nahrung. Der Austausch von Lebensenergie steht im Mittelpunkt von menschlichen Beziehungen. Das Phänomen der Lebenskraft wurde im 19. Jahrhundert viel beschrieben, zum Beispiel ausführlich von Hufeland, dem Leibarzt Goethes. Vitalistische Vorstellungen waren noch vor 100 Jahren essentieller Teil der Medizin im Westen. Durch Rudolf Virchow und andere nur rational denkende Naturwissenschaftler, so auch Helmholz, wurden Vorstellungen einer dem Leben innewohnenden Lebenskraft aus der westlichen Medizin eliminiert. Ein bedeutender Teil der Realität, die Vorstellungen einer essentiellen Lebenskraft, wird von der westlichen Medizin und Wissenschaft seither ignoriert und oft sogar radikal bekämpft. Die Chinesische Medizin stellt die Lebenskräfte in den Mittelpunkt ihrer Diagnose und Therapie. Sie hat im Westen seit 30 Jahren eine nicht für möglich gehaltene Verbreitung erfahren, einerseits sicherlich wegen der sehr guten Wirksamkeit und andererseits wegen der energetischen Vorstellungen im Krankheitsverständnis, die dem kranken Patient einleuchtet. Stärkende Wirkung der Akupunktur nutzen! Seit 2000 Jahren hat sich die Chinesische Medizin auf die Behandlung von Energie-Schwächezuständen spezialisiert, in deren Mittelpunkt Akupunktur, Heilkräutergabe und Qi Gong, das Kultivieren der Lebensenergie mit Atem- und Bewegungsübungen steht. Viele Krankheiten wie Rheuma, Depression, Arthrosen oder Krebs beruhen auf einer Schwäche der Lebenskräfte. Die Chinesische Medizin diagnostiziert diese Schwächezustände und deren vielfältige Ursachen und stellt eine Chinesische Diagnose, die eine Diagnose der gestörten Energie in den Meridianen und Organen ist. Meist findet man hier Schwächestörungen von inneren Organen, des Yang-Anteils, der Funktion und seltener des Yin, der Substanz, der Strukturkräfte. Der erste Schritt bei einer Akupunktur nach den Regeln der Kunst ist eine Chinesische Diagnose. Danach folgt die therapeutische Intention, das Therapieziel, die Stärkung, auch oft „tonisieren“ genannt, der Schwäche. Für das Stärken kennt die Chinesische Medizin viele Begriffe – Bu ist das bekannteste. „Bu Zong“, das Stärken der Mitte, der Milz, der Verdauungsfunktion ist oft von grundlegender Bedeutung für den Erfolg der Therapie. Bei der Behandlung von Nierenschwächen richtet man ein besonderes Augenmerk auf die Yin- und Yang-Anteile der Niere, hier auf das nährende, stützende des Yin, der Strukturkräfte der schlafenden Energie. Aus diesen Wurzeln der Nierenenergie erwächst die aktive Körperenergie, beispielsweise auch die Willenskraft. Bei vielen chronischen Erkrankungen ist das Fließen der Lebensenergie gehemmt, Blockaden sind die Folge, mit Schmerzen und Müdigkeit als Hauptsymptomen. Akupunktur und begleitende Atemübungen fördern das Fließen von Qi und beleben die Lebenskräfte. Quellen der Lebenskräfte erlernen und einüben In Akupunkturtherapie begleitenden, wöchentlich stattfindenden Patientenseminaren lernen Patienten die Quellen der Lebenskräfte kennen und optimal nutzen. Die fünf Quellen unserer Lebenskraft, unserer Vitalität sind Atmung, Ruhe, Ernährung, Bewegung und Freude. Mit Übungen aus dem Qi Gong lernen die Patienten die einzelnen Quellen der Lebenskraft kennen und im Alltag zu nutzen. Die Atmung ist die erste und wichtigste Quelle unserer Lebenskräfte. Wir atmen Lebensenergie ein: Wenn wir tief, entspannt einatmen, stärken wir unsere Lebenskräfte. Auch gezielte Atem-Methoden mit bewusstem Atmen in den Beckenraum werden in den Patientenseminaren eingeübt. Dies stärkt die Nierenenergie und fördert die Ruhe. Die Nieren sind der Sitz unserer Grundenergie, mit der wir beispielsweise jeden Morgen mit innerer Ruhe aufgeladen erwachen. Durch die in den Patientenseminaren erlernten Atem- und Qi Gong-Übungen unterstützen die Patienten die Wirkung der Akupunkturtherapie und verbessern so die Nachhaltigkeit, also die Langzeitwirkung der Akupunkur. Im Mittelpunkt der Akupunkturpraxis steht die therapeutische Beeinflussung der Lebensenergie. Schon seit langem ist eine qualitätsentscheidende Forderung in der Akupunkturanwendung: „Keine Akupunktur ohne Qi“. Dies ist ein sehr wesentlicher Grundsatz für eine Chinesische Akupunktur, d.h. einer „Qualitäts-Akupunktur“ im Gegensatz zu einer westlichen, symptomatischen Akupunkturanwendung geworden. Was meinen Sie, warum die westliche Medizin und Wissenschaft das Phänomen Lebenskraft nicht beachtet und welche Folgen hat dies für die Praxis der Medizin? Das Kosten-Nutzen Verhältnis der westlichen Medizin ist bekanntlich miserabel. Wie Prof. Bruce Pomeranz bereits 1990 feststellte, ist die westliche Medizin in vielen Bereichen nicht kosteneffektiv, d.h. trotz der hohen Kosten, z.B. durch übermäßige Diagnostik und wenig wirksame Medikamente, wird nur wenig therapeutischer Erfolg erzielt. Folge: Patienten laufen von einem Arzt zum nächsten, ohne wirkliche Hilfe zu bekommen. Westliche Medizin ist bei einer großen Zahl von Erkrankungen wenig wirksam. Das Beispiel Rückenschmerzen (LWS-Syndrom), die häufigste Ursache für Berentung zeigt gerade aktuell, dass die westliche Standardtherapie in der Langzeitwirkung nur halb so wirksam ist wie Akupunktur, sogar wie einfache Rezept-Akupunktur und nicht chinesische Akupunktur nach den Regeln der Kunst. Für viele Erkrankungen gibt es keine wirksame Therapie, z. B. für Erkrankungen mit körperlicher oder psychischer Schwäche, weil es in der westlichen Medizin keine Konzepte für Schwäche der Lebenskräfte gibt, auch nicht für Lebensenergie bzw. Vitalität. Patienten werden mit der Diagnose Depression mit Antidepressiva behandelt, die oft wenig wirksam sind, weil die Patienten eine „Schwächestörung“ aus welchen Gründen auch immer haben. Die Chinesische Medizin kennt ein Dutzend Ursachen von Schwächestörungen, die sich sehr gut mit Akupunktur, bzw. Heilkräutern behandeln lassen. Die Patienten, deren Beschwerden sich bei Schwächestörungen durch Antidepressiva nicht bessern, werden oft von einem Spezialisten zum anderen geschickt, weil sie über für die westliche Medizin „unklare“ körperliche Symptome klagen wie Herzklopfen, Beklemmungen oder Engegefühle. Bei der Diagnose kommt meist „nichts“ heraus, weil die Patienten keine organische Erkrankung haben, sondern eine „energetische Schwächestörung“. Dieses übermäßige Diagnostizieren verursacht hohe Kosten ohne Nutzen für die Patienten. Ein anderer Aspekt für die übermäßige Diagnostik sind „Rentabilitäts-Gesichtspunkte“. Geräte müssen laufen, Investitionen müssen sich tragen und auch möglichst Gewinne abwerfen. 6 Monate medikamentöse Migräneprophylaxe ist geringfügig weniger wirksam, als 11 Akupunktursitzungen in 6 Wochen. Auch an diesem Ergebnis der Gerac Studie zeigt sich, wie schlecht die Kosten-Nutzen Relation der westlichen Medizin auch auf der Therapieseite ist. Die Nebenwirkungen verursachen oft zusätzliche Kosten. Die westliche Medizin wird fast ohne wirkliche Begrenzung bezahlt, aber bei der Akupunktur, die bei Rückenschmerzen zweimal und bei Knieschmerzen dreimal so wirksam ist wie westliche Standardtherapie, wurden erneut die Ausgaben auf den Stand von 1984 (40 DM) reduziert. Dr. med. Gabriel Stux
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