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Wo finden wir die Seele?

Aus der Zeit Nr. 40 auf Seite 47. Hier einige Ausschnitte mit Heraushebungen:

„Wohl alle Menschen, die im christlichen Glauben erzogen sind, machen sich im Laufe ihres Lebens Gedanken über die Seele. Was soll man sich darunter um Himmels willen vorstellen? Wo wäre sie zu verorten? Und ist sie wirklich unsterblich?

Auch Duncan MacDougall wird Anfang des 20. Jahrhunderts von solchen Fragen umgetrieben. Der Mediziner aus dem kleinen Städtchen Haverhill im US-Bundesstaat Massachusetts belässt es allerdings nicht bei Spekulationen. ...

Um 17.30 Uhr wird er in das Bett gelegt, und MacDougall beginnt, penibel jede Veränderung zu protokollieren. Schließlich, um 21.10 Uhr, tritt der Tod ein. »Genau mit der letzten Bewegung seiner Atemmuskeln und im selben Moment mit der letzten Bewegung seiner Gesichtsmuskeln fiel das Ende des Waagebalkens auf die untere Begrenzungsmarke und blieb dort, ohne zurückzuschnellen, wie wenn ein Gewicht vom Bett weggenommen worden wäre«, notiert der Arzt. »Um die Waage wieder auszugleichen, war später das Gewicht von zwei Silberdollar nötig, die zusammen ¾ Unzen wogen.«  

Man fühlt sich bei solchen Experimenten an die Definition Voltaires erinnert:

»Seele nennen wir das, was mit Leben erfüllt. Mehr wissen wir, weil unser Verstand beschränkt ist, leider nicht. Drei Viertel der Menschheit geht darüber nicht hinaus und hat an der Seele kein Interesse, das andere Viertel sucht und findet nichts, noch wird jemals irgendjemand etwas finden.«

Liegt es also in der Natur der Sache, dass wir zwar von der Seele reden, sie aber eben gerade nicht mit wissenschaftlichen Apparaturen nachweisen können?

Da tut es gut, zunächst ein wenig Begriffsklärung zu betreiben.

Im Alten Testament wird für Seele das hebräische näfäsch verwendet, das mit atmen (nafasch) zusammenhängt. Im Neuen Testament steht für Seele das griechische Wort psyche, das so viel wie Hauch, Atem, Lebenskraft bedeutet, aber auch mit Schmetterling übersetzt werden kann – schon das deutet auf die Flüchtigkeit der Seele hin.

Der Bibel zufolge wird der Mensch dadurch beseelt, dass ihm Gott den »Lebensatem in seine Nase blies« (Genesis 2,7). Dieses Bild einer »Atemseele« kennt nicht nur das Christentum; auch in anderen Kulturen ist die Vorstellung verbreitet, der Atem sei Sitz einer besonderen Lebenskraft. Begriffe wie Prana oder Atman (in Indien), Qi (in China) oder Ki (in Japan) haben zwar alle ihre Besonderheiten und können nicht einfach mit der alteuropäischen Seele gleichgesetzt werden. Dennoch deuten sie darauf hin, dass der Mensch nicht allein durch seine materielle Zusammensetzung definiert ist, sondern dass ihn darüber hinaus noch eine besondere Art von Energie belebt.“   ...

„Die Forschung jedenfalls hat bislang nirgendwo eine Entität gefunden, die einer unwandelbaren Seele gleichen würde. Doch was bedeutet das?

Heißt es, dass alles Reden von der Seele Unsinn wäre? Oder zeigt sich in dem Fehlschlag nicht vielmehr, wie naiv die Ansicht ist, die Seele sei etwas materiell Greifbares, das sich mit Präzisionswaagen oder im Kernspintomografen dingfest machen ließe? Wer auf diese Weise nach einer Seele sucht, findet sie ganz offensichtlich nicht.  ...

Versuchen wir es also anders. Beobachten wir die Seele zunächst im Spiegel der Mythen und Metaphern, die sich um sie gebildet haben. Da wäre zum Beispiel das spätantike Märchen des Apuleius von Amor und Psyche, das darauf hinweist, dass beide zusammengehören: Ohne Liebe ist eine Seele nicht lebensfähig, sie verkümmert und verdorrt.  ...

Und nicht zuletzt wären da die religiösen Metaphern, die zum Beispiel von der Seele als »Atemwind der Unendlichkeit« sprechen, sie als Garant für eine Verbindung zu einem größeren Ganzen beschreiben. ...

Der Theologe und Psychotherapeut Hubert Findl drückt diesen Aspekt folgendermaßen aus: »Im Innersten seiner Selbst findet der Mensch das Angebot einer Berührung durch ein umfassendes transzendentes Selbst…

Inmitten unseres Lebens, auch inmitten allen Unheils, ist da das Angebot von etwas Unverbrüchlichem im Tiefsten unseres Selbst. Christen nennen dieses Etwas Gott, und sie verwenden das Wort Seele, um auszudrücken, dass es da im Innersten jedes Menschen eine Kontaktstelle zu Gott, zum Göttlichen, zu diesem transzendenten und sinnstiftenden Sein in uns gibt.«

Eine Kontaktstelle zum Göttlichen – eine schöne Formulierung, die klarmacht, dass es sich bei der Seele in diesem Verständnis eben gerade nicht um ein »Ding« handelt, sondern eher um eine Potenzialität, eine Fähigkeit, die im Menschen angelegt ist, aber gewissermaßen erst der Aktivierung bedarf.  ...

Einer der Ersten, die nach einer pragmatischen Erklärung suchten, war der Religionspsychologe William James.

In seinen berühmten Vorlesungen über die Vielfalt der religiösen Erfahrung befand er, im religiösen Erleben identifiziere ein Mensch sein wahres Wesen mit einem »höheren Teil seiner selbst«. Die wesentliche Triebfeder dafür verortete James im »subliminalen Bewusstsein« oder im »unterbewussten Selbst«. Denn James wusste, dass nur der geringste Teil der menschlichen Gedanken, Gefühle und Vorstellungen bewusst verarbeitet wird und dass der größte Teil des Seelenlebens im Dunkeln liegt. Dort schlummerten, ihm zufolge, auch jene Vorstellungen eines »höheren« oder »besseren« Teils unserer Selbst.

Tatsächlich haben Psychologie und Neurobiologie in den vergangenen Jahren bewiesen, wie klein der Teil des körperlichen und geistigen Geschehens ist, der uns zu Bewusstsein kommt. Man könnte sagen: Unser wahres Wesen gleicht einem Eisberg, dessen allergrößte Masse unter Wasser verborgen liegt. Und unter der Wasserlinie, in den neuronalen und biochemischen Regelkreisen unseres Körpers, ist ein immenses Wissen gespeichert, das weit über unsere gegenwärtige Existenz hinausreicht.“ ...

„»Es gibt eine Erkenntnisebene, die das Mentale, das Rationale übersteigt«

Eine dieser Methoden, das lehrt die medizinische Placeboforschung, ist offenbar der Glaube. Allein unsere Vorstellungskraft verwandelt eine Zuckerpille, ein Placebo, in ein wirksames Medikament. So kann das Vertrauen in ein heilsames Prinzip Selbstheilungskräfte freisetzen, die zur erhofften Wirkung führen. Manche reden von der »Blaupause der Gesundheit«, die durch eine entsprechende Erwartungshaltung aktiviert wird; man könnte auch sagen, dass dabei ein »besserer Teil unserer Selbst« angesprochen wird, der potenziell zwar angelegt ist, aber der Aktivierung bedarf.“

Mit Plazebo kann man wohl alles leichter erfassbar machen?

„Im religiösen Glauben geht es um wesentlich mehr als nur um die Besserung von Krankheitssymptomen, es geht um Heilung in einem umfassenden Sinn, der auch unsere existenzielle Einsamkeit, die Angst vor dem Tod und die Grundfrage nach dem tiefen Sinn des Lebens einschließt. Die Religionen geben darauf scheinbar verschiedene Antworten. Dennoch haben sie einen gemeinsamen Nenner: Alle religiösen Praktiken lassen sich als Versuche interpretieren, die Begrenztheit des bewussten »Ich« zu erfahren, es zu transzendieren und zugunsten einer allumfassenden Wirklichkeit aufzugeben.  ...

Es gibt eine Erkenntnisebene, die das Mentale, das Rationale übersteigt. Und wir haben sie in uns. Was uns daran hindert, sie zu erreichen, ist das Ich-Bewusstsein.

« Das sagt der Benediktinerpater und Zen-Meister Williges Jäger, der sowohl in der christlichen Tradition als auch im Zen-Buddhismus zu Hause ist. Für diesen modernen Mystiker ist das Ich-Bewusstsein zwar »etwas absolut Positives«, denn es »macht uns zu Menschen« – doch zugleich grenze es den Menschen ein. »Die Wirklichkeit ist etwas ganz anderes, als wir meinen, dass sie ist.«“

Quelle: www.zeit.de/2008/40/N-Glauben-Seele?page=1

 

Wo finden wir die Seele,

wie können wir die Seele erfahren?

Die Seele ist ein Ort des Lichts über demKronen-Chakra, spürbar oder sichtbar als heller Lichtball, wenn man mit dem dritten Auge wahrnehmen lernt.
Die Seele wird als das achte Chakra bezeichnet, oder auch als Seelenraum.

Bei der Spirituellen Akupunktur wird die Seelen-Herz- bzw. Seelen-Körper-Beziehung in den Mittelpunkt der Therapie gestellt. Spirituelle Akupunktur vertieft die Anwendung der chinesischen Akupunktur, indem sie die Licht-Ebene der Seele in die Diagnose und Therapie einbezieht. Die Spirituelle Akupunktur verbindet Akupunktur mit Atemtherapie, Qi Gong und Meditation.

Die Nadelung der Punkte Baihui Du Mai 20 und Sishenchong Extra Punkt 6 sowie auch des äußeren Sishenchong, 1 Cun seitlicher, öffnet die Innenräume des Körpers für die direkten Einflüsse der Seele. Diese Punkte, die das Kronen-Chakra aktivieren, haben eine „aufhellende“ Wirkung. Die Hände werden trichterförmig am Rande des Kronen-Chakra gehalten, so beginnt das Licht meist von selbst zu fließen.

Der Körper öffnet sich zur Seele, zum inneren Licht des Bewusstseins. Das innere Licht des Bewusstseins fließt von der Seele, dem achten Chakra, oberhalb des Kronen-Chakra gelegen, in den Körper und im Besonderen auch in den Herzraum.

Freude Glück und Ekstase durch Spirituelle Akupunktur

Freude, Glücksgefühl, Glückseeligkeit und Ekstase sind unterschiedliche Zustände der Herz-Qualität, der Feuer-Qualität.

Die Feuer-Qualität ist gekennzeichnet durch Ausdehnung der Herzenergien.

Freude, Liebe, Mitgefühl stehen im Mittelpunkt des Ausdrucks der Herz-Qualität. Die Energie des Herzens dehnt sich aus, wenn sie nicht durch Kontrolle des Verstandes oder von anderen Emotionen, wie beispielsweise Angst, gehemmt wird.

Deshalb ist es essentiell am Anfang der Behandlung mit Akupunktur das Fließen der Lebensenergien zu fördern, damit reduzieren wir die hemmenden Einflüsse, die Emotionskontrolle.

Dr. med. Gabriel Stux 
Akupunktur Centrum
Goltsteinstraße 26  
40211 Düsseldorf-Mitte 
Tel. 0211-36 53 83

 



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