Thema: Heilen
Heilen mit Chinesischer Medizin
In den USA ist „Promotion of Health“ eine Headline in der Gesundheitsdiskussion, die an Bedeutung gewinnt.
Wir haben uns intensiv mit dem Thema Heilen beschäftigt.
Was ist wirklich heilsam? Was heilt? .... Ist hier die Frage.
Das offene Herz des Therapeuten. ... Das warme mitfühlende Herz bei der Behandlung ist hier essentiell.
Herz Qigong hilft die Herzen der Patienten zu öffnen und sie mit emotionaler Wärme wiederzubeleben. Dazu sollte das Herz des Therapeuten warm, mitfühlend und aktiv sein. Viele Ärzte haben ein warmes Herz, andere aber sind eiskalt.
Pragmatisch kann Heilen auch definiert werden als nachhaltige Besserung der Symptomatik einer Erkrankung.
Die Chinesische Medizin ist in ihrem Wesen eine heilende Medizin, da sie beispielsweise Organschwächen dauerhaft beheben kann und so Disharmonien und Dysfunktionen ausgleicht bzw. auflöst. Stabile Gesundheit und gute Immunabwehr sind abhängig von der Harmonie der Lebenskräfte der fünf inneren Organe bzw. deren Grundfunktion wie Atmung, Verdauung der Nahrung...
Qi steht im Mittelpunkt ... ist die Essenz. Wenn Qi gut fließt und ausgeglichen ist, nicht zu viel und nicht zu wenig, dann sind wir gesund und widerstandsfähig gegen pathogene Einflüsse.
Förderung der Gesundheit in Patientenseminaren ist eine Möglichkeit die
heilenden Potentiale der Chinesischen Medizin zu nutzen und trotz der Krise hilfreich zu sein.
Seit einem Jahr bieten wir wöchentlich im Düsseldorfer Akupunktur Centrum
Kurse für Patienten an mit dem Thema:
Die Quellen unserer Vitalität aktivieren
Fünf Quellen und Qualitäten der Lebenskraft kennenlernen
An fünf Abenden lernen die Patienten die Quellen ihrer Lebenskräfte in Patientenseminaren kennen und optimal nutzen.
Organ Flow Meditation ist eine in der Praxis entwickelte Atem- und Meditationsmethode, die nach dem Förderzyklus der fünf Wandlungsphasen, den Fluss der Lebensenergie zwischen den fünf inneren Organen fördert.
Im Förderzyklen der Organe nach den fünf Wandlungsphasen stärkt nach der Mutter-Sohn-Regel das vorangehende Organ das nächste Organ wie die Mutter den Sohn nährt: Lunge - Niere - Leber - Herz - Milz-Pankreas.
Die Atmung ist die erste und wichtigste Quelle unserer Lebenskräfte.
Bei der Organ Flow Meditation beginnt man den Zyklus mit der Lunge: Tiefe Atemzügen gehen zunächst in die Lunge. Das Einatmen wird betont.
In der zweiten Phase atmet man dann tief bis in die Beckenmitte, zum kleinen Becken zur Niere. Der Beckenraum ist der Energieraum der Niere. Die Niere ist der Sitz unserer Grundenergie, mit der wir jeden Morgen mit innerer Ruhe regeneriert und aufgeladen aufwachen.
Im nächsten Schritt fließt die Lebensenergie von der Niere aufsteigend zur Leber und dann weiter zum Herz, also vom Beckenraum zum rechten Oberbauch und zur Mitte des Brustkorks.
Eine kräftige ruhige Nierenenergie ist Voraussetzung für das freie Fließen der Leberenergie und das freie Weiterfließen zum Herz. Hier wird das Herz Qigong eine neu entwickelte Methode angewendet. Ziel ist hier ein warmes lebendiges, mitfühlendes Herz als Quelle der Vitalität und Gesundheit zu entwickeln.
Stärken der geschwächten Organ-Energien ist bei chronischen Erkrankungen indiziert und für das nachhaltige Wohlbefinden der Patienten notwendig. Das Beleben und so das Stärken der geschwächten Körperkräfte, der Lungen-, der Nierenenergie oder Energie der Mitte sind essentiell für eine dauerhafte Besserung.
Ausführliche Skripte zu den Quellen und Qualitäten der Lebensenergie für diese Seminare gibt es in www.Akupunktur-aktuell.de.
Hier sind noch einige Auszüge aus dem Skript zum Ausdrucken als Kurs-Info:
Organ Flow Meditation
Organ Flow Meditation ist eine in der Praxis entwickelte Atem- und Meditationsmethode,
die nach dem Förderzyklus der fünf Wandlungsphasen, den Fluß der Lebensenergie zwischen den fünf inneren Organen fördert. Geschwächte oder gestörte Organe lassen sich durch diese Methode stärken bzw. harmonisieren.
Im Förderzyklen der Organe nach den fünf Wandlungsphasen stärkt nach der
Mutter-Sohn-Regel das vorangehende Organ das nächste Organ, wie die Mutter den Sohn nährt:
Lunge - Niere - Leber - Herz - Milz-Pankreas
Metall - Wasser - Holz - Feuer - Erde
ist die Reihenfolge der Organe bzw. der Wandlungsphasen im Förderzyklus
Bei der Organ Flow Meditation beginnt man den Zyklus mit der Lunge: Tiefe Atemzügen gehen zunächst in die Lunge. Das Einatmen wird betont.
In der zweiten Phase atmet man dann tief bis in die Beckenmitte, zum kleinen Becken, zur Niere. Der Beckenraum ist der Energieraum der Niere.
Mit tiefen Atemzügen, die zunächst die Lunge ganz ausfüllen, geht man dann in der zweiten Phase immer tiefer bis zur Beckenmitte und später auch noch tiefer bis auch die Verbindung zur Erde unter dem Beckenboden fühlbar wird.
Lunge zur Niere ist ein ganz wesentlicher Abschnitt dieser Übung. Bei diesem Abschnitt wird nach beharrlichem Üben auch der Beckenraum präsenter und wärmer.
Diese Verbindung ist bei Patienten mit chronischer Bronchitis oder Asthma häufig gestört. In der chinesischen Medizin sagt man: „die Niere kann das Qi der Lunge nicht empfangen.
Im nächsten Schritt fließt die Lebensenergie von der Niere zur Leber, also vom Beckenraum zum rechten Oberbauch. Eine kräftige Nierenenergie ist Voraussetzung für das freie Fließen der Lebensenergie. Das freie und kraftvolle Fließen der Leberenergie ermöglicht einen angemessenen Ausdruck der Gefühle sowie kräftige Muskeltätigkeit.
Die „Leberenergie“ fließt dann weiter von der Leber zum Herz und stärkt die Ladung und Bewegung des Herzens, die sich in Freude zeigt.
Das Herz-Qi fließt weiter zum Raum des Oberbauches und nährt das Milz-Pankreas System.
Von hier fließt dann im letzten Schritt die nährende Energie von Milz-Pankreas zur Lunge und schließt den Kreislauf im Förderzyklus.
Atmung, die Quelle unserer Lebenskräfte
Die Atmung ist die erste und wichtigste Quelle unserer Lebenskräfte. Wir atmen Lebensenergie ein. Wenn wir entspannt und tief einatmen aktivieren wir unsere Lebenskräfte.
Zunächst geht die Aufmerksamkeit für fünf bis zehn Minuten auf das tiefe, ruhige Einatmen. Durch wiederholtes, tiefes Einatmen wird die Lebensenergie aufgeladen.
Dann wendet man sich dem Ausatmen zu. Hier ist die Aufmerksamkeit auf ein entspanntes, verlängertes, vollständiges Ausatmen gerichtet:
„Langsam und tief ausatmen ... länger ausatmen, ... alles loslassen, ... mit jedem Atemzug mehr loslassen.“
Diese fokussierte Ausatmung entspannt den Körper und bringt verbrauchte Energien und Spannungen aus dem Körper heraus. Gerade das entspannte und ruhige Ausatmen ist sehr hilfreich um die Spannungen zu lösen und so die Lebenskräfte zu harmonisieren. Verlängertes Ausatmen führt zu deutlicher Entspannung und fördert das Fließen der Lebensenergie im Körper.
Eine eingeschränkte Atmung ist ein Anzeichen für Blockaden, für eingeschränktes Fließen der Lebensenergie. Mit achtsamer Unterstützung des Atemrhythmus kommt man mit Inhalt und Atmosphäre der Einengung in Verbindung. Durch die bewusste Atmung gelangt man dann in eine Ausweitung und belebt den Raum. So erlebt man sich in neuen Verbindungen: Emotionale, mentale und physische Energiestrukturen verändern sich und heilen.
Mit „Schwäche der Lungenenergie“ beschreibt die Chinesische Medizin Störungen, bei der die Stärke der Atemfunktion vermindert ist. Man atmet weniger tief ein und nimmt weniger Sauerstoff auf. Diese Schwäche zeigt sich meist an einer leisen Stimme mit wenig Ausdruck, auch an mangelnden Kraft der Stimme, oder auch an Husten ohne Kraft.
Die Chinesische Medizin richtet ihre Aufmerksamkeit bei der Beschreibung der inneren Organe auf deren Funktion und weniger auf den anatomischen Bau der Organe. Die Lunge ist für die Einatmung und Ausatmung der Luft und für die Aufnahme des Sauerstoffs aus der Luft in das Blut verantwortlich. Auch die ungestörte Verteilung des Sauerstoffs und damit die gute Durchblutung ist eine wichtige Funktion der Lunge. Diese Funktionen sind meist abhängig von einer ruhigen, tiefen Atmung. Die Lunge ist ein Raum, in dem wir aus der Atemluft die Energie für das Leben in den Körper aufnehmen.
Weitere Informationen:
www.Akupunktur-aktuell.de unter dieser Adresse finden Sie Informationen zur Akupunktur,
www.Akupunktur-Qualitaet.info die Internetplattform der Qualitätsinitiative Akupunktur.
Literatur
Akupunktur Grundlagen, Techniken, Anwendungsgebiete Stux G Beck’sche Reihe Wissen, Verlag C.H. Beck (1996)
Akupunktur Einführung Stux G 7. Auflage Springer-Verlag (2007)
Akupunktur Lehrbuch und Atlas Stux G, Stiller N, Berman B Pomeranz B 7. Auflage Springer-Verlag (2008)
Dr. med. Gabriel Stux
Akupunktur Centrum
Goltsteinstraße 26
40211 Düsseldorf
Telefon 0211 369099 Telefax 0211 360657
Stux.Gabriel (at) arcor.de
|