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| Akupunktur - Patienteninformation | |||||
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Akupunktur und MeditationSeit rund zehn Jahren bieten wir im Düsseldorfer Akupunktur Centrum in der Goltsteinstraße auch Meditationsgruppen in Verbindung mit den Akupunkturbehandlungen an. Immer mehr Menschen werden offen für Meditation Dass zunehmend mehr Menschen die entspannenden und heilenden Wirkungen der Meditation für sich entdecken, sorgte Anfang des Jahres sogar beim Kölner Express für eine besondere Schlagzeile: „Stress, Burn-out, Schmerzen. Erwiesen: Meditation hilft“ titelte Autorin Sieglinde Neumann. Wir zitieren hier: „Donnerstag, kurz nach 19 Uhr in einer Arztpraxis am Hofgarten in Düsseldorf: Dr. Gabriel Stux, Arzt für Akupunktur, schließt die Augen, breitet die Arme aus und spricht mit leiser Stimme wenige Worte: ‚Wir gehen in den Herzraum... Die Atmung und die Hände verweilen in diesem Raum.’ Chakra-Meditation nennt er das. Ruhiges Verweilen in einem Innenraum. Es geht um Seele-Körper-Verbindung, energetische Medizin. Ähnlich wie beim Autogenen Training ist es eine geführte Meditation. Sie kommt ohne Verrenkungen aus, ohne Flattergewänder, Zierrat oder Kerzen. Die Gruppe der Meditierenden sitzt bequem auf Stühlen in einem ansonsten leeren Altbauraum. ‚Das Ganze ist so einfach wie das ABC in der Schule’, sagt der Arzt. Der Effekt spiegelt sich in schlafähnlich gelösten Gesichtern wider – und in Aufnahmen des Gehirns. Amerikanische Hirnforscher konnten jetzt im Kernspin nachweisen, dass Meditation jene Nervenverbindungen im Gehirn neu aufbaut, die durch chronischen Stress zerstört werden. .... Wenig überrascht ist Dr. Stux, der seinen Patienten seit über zehn Jahren eine offene Meditationsrunde bietet: ‚Stressfolgen, Schmerzen und Schwächezustände lassen sich bei täglicher Anwendung mit Meditation besonders gut lösen. Für mich ist nicht entscheidend, wo etwas wächst, sondern, welche Wirkung es hat.’“ Warum diese Verbindung von Akupunktur und Meditation? In China wird neben der Akupunkturtherapie, die auf einer Chinesischen Diagnose aufbaut, häufig von Patienten regelmäßig morgens und abends Qi Gong praktiziert. Beim Qi Gong handelt es sich um eine traditionelle chinesische Atem- und Meditationsmethode, die auch „Üben des Qi“ oder „Kultivieren des Qi“ genannt wird. Das Bewusstsein wird auf die Energieräume von Bauch- und Brustraum gerichtet und eine stabile Haltung, die „Erdung“, also die Verbindung des Beckenraumes mit der Erde, gefördert. Der Übende leitet mit dem Atem, mit sanft fließenden Bewegungen und mit seinem Bewusstsein die Lebensenergie Qi durch den Körper. So lösen sich Blockaden viel leichter und die Bewegung des Qi wird deutlich angeregt. Ein intensives Gefühl von Entspannung und innerer Gelöstheit stellt sich ein. Qi Gong als eine prophylaktische Methode von Atem- und Meditationsübungen wird zur Prävention und Therapie angewendet. Ziel ist die Harmonisierung und Anregung der Lebensenergie. Neben den zwei Ebenen der Lebensenergie in den Meridianen und Organen, die in der Chinesischen Medizin im Mittelpunkt der Diagnose und Therapie stehen, gibt es eine dritte, tiefer gelegene Energieebene. In Indien wird dieser tiefen Ebene im Yoga und in der indischen Medizin eine wichtige Rolle bei der Gesunderhaltung zugeschrieben. Diese tiefere Energie- und Bewusstseinsebene, die wir im Zusammenhang mit dem Begriff der „Chakren“ finden, ermöglicht einen tieferen Zugang zu den Lebenskräften. Die Chakren sind Räume im Körper, die Lebensenergie speichern, ganz ähnlich den chinesischen Speicherorganen, den Zang-Organen - nur subtiler. Anwendung von Chakren Meditation Ausgehend von wesentlichen Übungen des Qi Gong haben wir eine Meditation entwickelt, die alle sieben Chakren der indischen Medizin in die Übungen einbezieht. Zunächst beginnen wir die zunächst geführten Meditationen im Herzraum, mit tiefem Einatmen in den Brustkorb. Gleichzeitig geht die Aufmerksamkeit in diesen Teil des Körpers und die Hände werden kreisförmig in einer Qi Gong-Haltung vor dem Brustkorb gehalten. Das Herz Qi Gong Das „Herz Qi Gong“ ist eine Qi Gong-Form, die auf den Herz-Raum fokussiert, ihn entspannt, belebt, öffnet und weitet. Hier bleibt das Bewusstsein für drei bis fünf Minuten in „ruhigem Verweilen“. Der Herzraum, das Herz-Chakra, weitet sich ohne jedes Zutun ganz von selbst weiter aus; es wird nicht nur weiter in der Wahrnehmung, sondern meist auch deutlich wärmer. Der Beckenraum, speziell das kleine Becken, ist der erste Energieraum. Dieser Raum, der eine Öffnung nach unten aufweist, ist das Basis-Chakra, das erste Chakra. Das zweite, das Polaritäts-Chakra, hat eine Öffnung nach vorne und eine zweite nach hinten. Auch während der Akupunktursitzung fokussiert der Patient seine Aufmerksamkeit nach innen, zum Körper und zu seinen Gefühlen. Die Anwendung der Akupunktur in Verbindung mit Qi Gong wird so zu einer meditativen Behandlung. Der Therapeut leitet den Patienten an, seinen Körper mehr wahrzunehmen. Die Patienten spüren warme oder kalte Bereiche, Kribbeln, Bewegung, ein Fließen. Zum Erspüren der Lebenskräfte gehört es, die Aufmerksamkeit vom äußeren Bewusstsein auf die inneren Räume der Lebensenergie zu richten. Dabei hilft es, die Augen zu schließen. Die Integration von Qi Gong durch die Haltung der Hände während der Akupunktursitzung erhöht die Bewusstheit für wesentliche Energieräume des Herzens, des Bauchraumes und des Beckens. Aufmerksamkeit geht zum Atem Die Aufmerksamkeit wird auf den Atem gerichtet. Der Patient wird aufgefordert den Atem zu beobachten, achtsam zu sein, auf den Körper und dessen Empfindungen und auf die Gefühle zu fokussieren. Das tiefe Einatmen ist der erste Schritt der Beobachtung der Atmung, tief in den Brustkorb in die Mitte des Brustkorbs. Der Therapeut sagt beispielsweise: “Tiefe Atemzüge beleben und bringen mehr Sauerstoff und damit mehr Energie in den Körper, mehr Lebenskräfte.“ Nach fünf bis zehn Minuten der Aufmerksamkeit auf das Einatmen wendet man sich dem Ausatmen zu. Hier richten wir das Augenmerk (ist der Fokus) auf ein entspanntes, verlängertes, vollständiges Ausatmen. Diese fokussierte Ausatmung entspannt den Körper und bringt verbrauchte Energien und Spannungen nach Außen aus dem Körper heraus. Man sagt dem Patienten: „Langsam ausatmen, ... tiefer ausatmen, .... länger ausatmen, ... alles loslassen, ... mehr loslassen , ... mit jedem Atemzug mehr loslassen.“ Handhaltung wie im Qi Gong ist hilfreich Nachdem man die bewusste Atmung in einigen Sitzungen geübt hat, beginnt man die Hände kreisförmig in einer Qi Gong Haltung vor dem Brustkorb zu halten. Diese Haltung der Hände intensiviert die Atmung. Man betont die Einatmung und lädt sich auf, man fokussiert auch intensiver auf die verlängerte Ausatmung und auf die Entspannung des Körpers.Durch diese drei Modalitäten der Therapie, das Fokussieren nach Innen, die bewusste Ein- und Ausatmung und die Handhaltung wie im Qi Gong, nimmt man die Lebensenergie besser wahr und kultiviert sie. Mit diesen drei begleitenden Maßnahmen wird die Akupunktur zu einer meditativen Behandlung. Sammlung der Aufmerksamkeit Mit den Händen unterstützt der Patient die Sammlung des Bewusstseins, die Ausrichtung des Geistes auf die Atmung: Auf tiefes Einatmen ... Auf die verlängerte Ausatmung ... Auf den Bauch .... Auf den Herzraum. Die Hände helfen den Fokus kreisförmig zu halten. Dann nimmt man in der Sammlung die Qualitäten wahr: das Stärkende des Einatmens, die Entspannung des Ausatmens, die Wärme und Ausweitung des Herzraumes. Die Lebenskräfte werden so bewusster wahrgenommen. Deren harmonisches Fließen, aber auch die Störungen oder Stockungen bei Blockaden, die nach einigen Übungssitzungen langsam gelöst werden. Das Fließen der Lebensenergien wird auch durch die Akupunktur gefördert. Kronenchakra zur AusweitungGerade die Akupunktur der Punkte Baihui, Du 20 und Sishenchong, Extra 6 sowie auch des äußeren Shishenchong öffnet die Innenräume des Körpers für die direkten Einflüsse der Seele. Die Hände werden trichterförmig am Rande des Kronen-Chakras gehalten, so beginnt ganz langsam auch Licht zu fließen. Diese Punkte, die das Kronen-Chakra aktivieren, haben daher eine „aufhellende“ Wirkung. Man wird vom inneren Licht durchflutet, öffnet sich zur Seele, zum inneren Licht des Bewusstseins. Herz-Chakra für die MitteDie Nadelung der Punkte Shanzhong, Ren Mai 17 und der vier umgebenden Punkten (1 Cun) in Verbindung mit Shendao Du Mai 11, mit zusätzlichem Fokus auf diesen Bereich des Brustkorbs, öffnet das Herz. Hier werden die Hände wieder kreisförmig vor den Brustkorb gehalten. Dies unterstützt die Energie des Herz-Chakras. Die Wärme und Freude des Herzens können sich ausweiten und fließen zunächst in die Lunge und dann in den ganzen Körper. Die Herzenswärme kann sich in den Körper ausdehnen, größere Räume im Brustkorbs beleben. Auch kalte Körperbereiche werden vom Herz gewärmt, zum Beispiel die Lunge oder die Nieren. Nierenenergie durch die Erdung gestärktDie Nierenenergie des Beckenraumes wird im nächsten Schritt aktiviert. Die Nadelung der Punkte Taixi Ni. 3, Sanyinjiao MP. 6 sowie Taichong Le. 3 ist in Verbindung mir den NADA-Punkten von Michael O. Smits für die Aktivierung des Nierenbereiches, des Beckens, von wesentlicher Bedeutung. So entsteht meist sehr schnell eine Verbindung zwischen dem Herzraum und dem Becken, gerade wenn der Atem nach unten in den Beckenraum gerichtet wird. Die Stärkung der Nierenenergie aktiviert die Erdung somit die Grundenergie. Eine gestärkte Basis fördert die Verbindung zu den Erdenergien. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in den Neuauflagen der bekannten Fachbücher: Dr. med. Gabriel Stux
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