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Online-Nachrichten
17. Mai 2001

Presseerklärung der BEK - Vertragsärzte für Akupunktur-Modellprojekt gesucht

Wuppertal im April 2001, Vertragsärzte mit einer fundierten Akupunkturausbildung können sich jetzt für ein neues bundesweites Modellvorhaben der Ersatzkassen akkreditieren lassen. Dabei geht es um die Erprobung der Akupunktur in der Therapie chronischer Kopf- und Lendenwirbelsäulenschmerzen sowie chronischer Osteoarthrose. Teilnahmeberechtigt sind Vertragsärzte, die mindestens eine 140 Stunden umfassende Ausbildung (A-Diplom) einschließlich einer erfolgreichen Prüfung bei einer von einer Ärztekammer zugelassenen Akupunktur-Ausbildungsgesellschaft vorweisen können. Ab dem 1. Juli werden die Anforderungen an die Qualifikation steigen; dann muss eine 350-stündige Ausbildung nachgewiesen werden. Getragen wird das Modellvorhaben von insgesamt zehn Ersatzkassen. Die Kassen hoffen auf möglichst zahlreiche und schnelle Anmeldungen, damit bald begonnen werden kann. Die Versichteten jedenfalls seien schon heute sehr interessiert. Das Projekt war bereits im September 2000 von der BARMER, der Deutschen Angestellten Krankenkasse und der Kaufmännischen Krankenkasse ins Leben gerufen worden. Einige Wochen später, am 16. Oktober 2000, hatte der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen die Akupunktur von der vertragsärtzlichen Versorgung ausgeschlossen, eine modellhafte Erprobung in der Schmerztherapie jedoch ermöglicht.
Die drei Kassen hatten ihre Initiative mit guten Erfahrungen ihrer Versicherten mit der Akupunktur begründet.

Interessierte Vertragsärzte können nähere Informationen und Teilnahmeunterlagen anfordern bei:

Verband der Angestellten-Krankenkassen,
Abteilung "Grundsatzfragen der medizinischen Versorgung/Leistungen",
Stichwort "Akupunktur",
Frankfurter Straße 84, 53721 Siegburg,
Telefon (0 22 41) 108 425 und -446, Telefax (0 22 41) 108 248,
E-Mail Akupunktur@vdak-aev.de

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