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Online-Nachrichten
24. April 2003

Zukünftig Kombination von gesetzlicher und privater Krankenversicherung

Die traditionelle Trennung zwischen "gesetzlich" und "privat" hat sich überlebt. Eine klare Mehrheit der Bevölkerung begrüßt es, wenn in Zukunft gesetzliche und private Krankenversicherungen zusammenarbeiten und einen übergreifenden Versicherungsschutz aus einer Hand anbieten. Dies hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Securvita Krankenkasse in einer repräsentativen Umfrage festgestellt.

Nur 17 %, so ergab die im Februar 2003 durchgeführte Studie, lehnen eine solche Zusammenarbeit ab. Die große Mehrheit spricht sich ausdrücklich dafür aus, dass gesetzliche Kassen künftig ihren Mitgliedern auch ergänzende Versicherungen für naturheilkundliche Behandlung, Zahnersatz oder Einbettzimmer anbieten. Auch Akupunktur wird erwartungsgemäß zukünftig in eine Zusatzversicherung integriert werden.

Zugleich stellte Allensbach fest, dass 67 % der Bevölkerung grundlegende Reformen im Gesundheitswesen für notwendig halten - mit steigender Tendenz. Im vergangenen Jahr waren es erst 62 %, vor zwei Jahren 61 %.

 

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