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Online-Nachrichten 20. Mai 1999 Akupunktur-Drogentherapie in norddeutschem Gefängnis In der Justizvollzugsanstalt Fulsbüttel ist Anfang April das bundesweit erste Akupunkturpilotprojekt zur Behandlung suchtkranker Häftlinge gestartet. "Die Akupunktur ist ein effektives Mittel gegen Drogenabhängigkeit", sagte die Hamburger Justizsenatorin Peschel-Gutzeit. Außerhalb des Strafvollzuges wird die Akupunktur seit 1998 im Hamburger Suchthilfeprogramm angeboten. Da die Strafgefangenen von Suchtkrankheiten besonders stark betroffen seien, werde die Akupunktur-Therapie jetzt auch im Strafvollzug eingeführt, sagte die Senatorin. Die Reha-Klinik Agethorst, jetzt Fachklinik Bokholt wendet Akupunktur bei Patienten mit Suchterkrankungen seit 1992 an. Die von Michael O. Smith in Bronx-New York begründete Drogentherapie mit Akupunktur wird inzwischen weltweit in über 1.000 Zentren angewendet. Die National Acupuncture Detoxification Association, NADA, sowie die deutsche NADA, fördern die Anwendung der Akupunktur in der Suchtbehandlung. Siehe dazu auch Artikel Akupunktur bei Drogenabhängigkeit. NADA, Deutsche Sektion, Fachklinik Bokholt (ehemals Reha-Klinik Agethorst), NADA International, Dr. med. Ralph Raben, Nächste Meldung: Akupunktur-Drogenentzugsstation für Kinder eröffnet
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